„Life Settlements“
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Der Sekundärmarkt für Lebensversicherungen existiert, um Policeinhabern einen fairen Marktwert für ihr Lebensversicherungsvermögen zu bieten. Bei qualifizierten Kandidaten kann eine Police an eine institutionelle Partei zu einem Barbetrag verkauft werden, der den Barrückkaufswert der Versicherungsgesellschaft übersteigt. Diese Transaktion nennt man „Life Settlement“. Ein qualifizierter Kandidat ist ein Policeninhaber, bei dem seit dem Zeitpunkt der Erstausstellung der Police eine Gesundheitsveränderung aufgetreten ist. Fassen Sie einmal das Beispiel von einem Policeninhaber ins Auge, der eine Police erwirbt und als „Standardrisiko“ bewertet wird. In späteren Jahren erfährt der Policeninhaber eine Veränderung der Gesundheit und anstatt des „Standardrisikos“ ist die bewertete Gesundheit abgefallen und befindet sich nun bei Tabellenwert 6 oder 8. Der versicherungsmathematische Wert der Police hat sich erhöht, aber diese Erhöhung des Wertes wird nicht von der Versicherungsgesellschaft wiedergegeben, denn Versicherungsgesellschaften bieten keine an die Gesundheit angepassten Barrückkaufswerte an. Institutionelle Finanzierungsquellen, die die Möglichkeiten erkannt haben, die sich durch dieses Missverhältnis zwischen Vermögenswert und dem Angebot der etablierten Versicherungsgesellschaft ergeben, haben damit fortgefahren, Policeninhabern den Aufkauf gebrauchter Lebensversicherungen („Life Settlements“), die den wahren Wert ihrer Policen widerspiegeln, anzubieten. Im Durchschnitt bietet eine Institution über 400% mehr als der garantierte Rückkaufswert des Lebensversicherungsunternehmens. Institutionen, die diese „Life Settlement“-Transaktion eingehen sind motiviert von dem Wunsch einen 9- bis 12-prozentigen Gewinn bei der Diversifizierung in eine nicht korrelative Anlagenklasse (d.h. eine Investition, die nicht den Preisbewegungen von Anleihen oder Dividenden unterliegt) zu erzielen. Institutionelles Interesse an dieser neuen Anlagenklasse steigt sowohl im Inland als auch international an.



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Abbildung: Sternförmige Türme wurden vom Hubble-Teleskop in Eagle Nebula entdeckt. Jede Säule ist über einhundert Lichtjahre hoch.
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Kandidaten für „Life Settlements“ (Aufkauf gebrauchter Lebensversicherungen)
Ideale Kandidaten für „Life Settlements“ sind hohe Nettowertkunden, deren Versicherbarkeit sich seit dem Ausstellen der Police geändert hat. Außerdem steht eine Entscheidung zum Auslaufen lassen oder Rückkauf der Police an. Eine Lebensversicherungspolice wird aufgrund von vielerlei Situationen ungewünscht oder nicht mehr benötigt. Ein Kunde benötigt möglicherweise eine neue Versicherung, eine Annuität oder Langzeitpflege. Sie haben möglicherweise ihre Begünstigten überlebt, ein Geschäft verkauft, sind Konkurs gegangen oder wurden geschieden. Eine Pensionierung oder Kündigung können zur rückgängig Machung eines geteilten Dollarplans oder zum zeitlich festgelegten Wegfall von einem der Schlüsselangestellten oder Kauf- und Verkaufsabdeckung geführt haben. Die Liquidität oder Größe ihres Grundbesitzes mag sich geändert haben. Policenprämien können unbezahlbar geworden sein. Vielleicht ist die Versicherung zeitlich festgelegt, um mit einem ablaufenden Treuhandvermögens auszulaufen. Aus welchen Gründen auch immer, der ursprüngliche Zweck der Lebensversicherung mag sich geändert haben. Wenn dies eintritt, ermöglicht ein „Life Settlement“ (Aufkauf der gebrauchten Lebensversicherung) im Sekundär-Lebensmittelversicherungsmarkt dem Policeninhaber den wahren Wert ihrer Versicherungsvermögen zurückzuerhalten.
Einführung in „Life Settlements“ (Aufkauf gebrauchter Lebensversicherungen)